18:00 Uhr

LESUNG: MARIE-LUISE SCHERER „DIE HUNDEGRENZE“

Mit der Erzählung „Die Hundegrenze“ ist Marie-Luise Scherer ein Glanzstück der literarischen Reportage gelungen. Im Mittelpunkt stehen nicht Republikflüchtlinge oder Todesschützen, sondern die an der Grenze patrouillierenden Wachhunde. Aus der Perspektive des Colliemischlings Alf wird die Realität und Absurdität der deutsch-deutschen Grenze mit ihren Minenfeldern, Wachtürmen, Selbstschuss- und Hundelaufleinenanlagen präzise und zugleich beklemmend veranschaulicht. Marie-Luise Scherer, 2011 mit dem Heinrich- Mann-Preis der Akademie der Künste ausgezeichnet, liest die Erzählung.

Offene Veranstaltung
Akademie der Künste
Pariser Platz 4
Plenarsaal

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